„Tacheles mit Simson“- Jüdische Kultur in Thüringen


Woran denkst du, wenn du „Simson“ hörst? Natürlich in erster Linie an die „Simme“, das Moped, welches zum Thüringer Straßenbild gehört. Der Projektname spielt bewusst auf das Simson-Moped an, das bekannteste Produkt der jüdischen Unternehmerfamilie Simson aus Suhl, deren Geschichte eng mit der deutschen Industriegeschichte verbunden ist. „Tacheles“ ist ein jiddisches Wort und bedeutet so viel wie „Klartext“ oder „offene Aussprache“. Aber um die zwei jüdischen Brüder Moses und Löb Simson sowie die weltbekannte Firma sollte es am Mittwoch, den 02.12.25 an der Tilman Riemenschneider Regelschule für die Klasse 10a nicht gehen. Im Vordergrund des Bildungsprojektes „Tacheles mit Simson“, welches vom Team der jüdischen Landesgemeinde Thüringen durchgeführt wurde, stand die jüdische Kultur und das jüdische Leben in Thüringen sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Mit einem Meinungsbarometer zu verschiedenen Aussagen wie „Albert Einstein war Jude“; „Der christliche Glaube hat jüdische Wurzeln“, „Zocken ist ein jiddisches Wort“, „Shabbat beginnt am Freitagabend und endet am Samstagabend und ist ein Ruhetag“ lernten die Schüler viel neues Wissen hinzu. Ein interaktiver und virtueller Rundgang durch die Synagoge in Erfurt verdeutlichte den Jugendlichen den Unterschied zur christlichen Kirche sowie den typischen Aufbau und die räumliche Ausstattung wie die Menora oder den Davidstern. Des Weiteren befassten sich die Lernenden mit Gegenständen aus der jüdischen Kultur wie die Thora, den Sederteller, die Menora, das Dreidel Spiel u.v.m. In einem weiteren Workshop bezogen sich die Schüler mit alltäglichen Wörtern wie schmusen, Macker, Kaff, Ohne Moos nix los, vermasseln oder zocken, ohne den Bezug zur jiddischen Sprache gewusst zu haben. Der krönende Abschluss des Projekttages bildete die Graffiti-Station. Jiddische Wörter wurden grafisch und mit viel Kreativität umgesetzt. Der Projekttag hat den Jugendlichen aufgezeigt, wie vielfältig und komplex das Judentum ist sowie, dass das Judentum nicht in der Zeit des Nationalsozialismus stehen geblieben ist, sondern nach wie vor mitten unter uns lebendig ist. Woran denkst du, wenn du „Simson“ hörst? Natürlich in erster Linie an die „Simme“, das Moped, welches zum Thüringer Straßenbild gehört. Der Projektname spielt bewusst auf das Simson-Moped an, das bekannteste Produkt der jüdischen Unternehmerfamilie Simson aus Suhl, deren Geschichte eng mit der deutschen Industriegeschichte verbunden ist. „Tacheles“ ist ein jiddisches Wort und bedeutet so viel wie „Klartext“ oder „offene Aussprache“. Aber um die zwei jüdischen Brüder Moses und Löb Simson sowie die weltbekannte Firma sollte es am Mittwoch, den 02.12.25 an der Tilman Riemenschneider Regelschule für die Klasse 10a nicht gehen. Im Vordergrund des Bildungsprojektes „Tacheles mit Simson“, welches vom Team der jüdischen Landesgemeinde Thüringen durchgeführt wurde, stand die jüdische Kultur und das jüdische Leben in Thüringen sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Mit einem Meinungsbarometer zu verschiedenen Aussagen wie „Albert Einstein war Jude“; „Der christliche Glaube hat jüdische Wurzeln“, „Zocken ist ein jiddisches Wort“, „Shabbat beginnt am Freitagabend und endet am Samstagabend und ist ein Ruhetag“ lernten die Schüler viel neues Wissen hinzu. Ein interaktiver und virtueller Rundgang durch die Synagoge in Erfurt verdeutlichte den Jugendlichen den Unterschied zur christlichen Kirche sowie den typischen Aufbau und die räumliche Ausstattung wie die Menora oder den Davidstern. Des Weiteren befassten sich die Lernenden mit Gegenständen aus der jüdischen Kultur wie die Thora, den Sederteller, die Menora, das Dreidel Spiel u.v.m. In einem weiteren Workshop bezogen sich die Schüler mit alltäglichen Wörtern wie schmusen, Macker, Kaff, Ohne Moos nix los, vermasseln oder zocken, ohne den Bezug zur jiddischen Sprache gewusst zu haben. Der krönende Abschluss des Projekttages bildete die Graffiti-Station. Jiddische Wörter wurden grafisch und mit viel Kreativität umgesetzt. Der Projekttag hat den Jugendlichen aufgezeigt, wie vielfältig und komplex das Judentum ist sowie, dass das Judentum nicht in der Zeit des Nationalsozialismus stehen geblieben ist, sondern nach wie vor mitten unter uns lebendig ist.