30.11.2018

„Anne-Frank-Ausstellung“ an der „Tilman-Riemenschneider-Regelschule“


„Super, Projekttag“ schallt es durch die Tilman-Riemenschneider-Regelschule in Heilbad Heiligenstadt. Voller Vorfreude gehen wir Schüler in die unterschiedlichsten Workshopräume, werden aber sehr schnell nachdenklich.
Anlässlich der Reichsprogromnacht vor 80 Jahren, geht es um Anne Frank, eine Schülerin in ihrem Alter. Anne, die ein Tagebuch führt und ihr schlimmes Schicksal, ihre Erlebnisse, Hoffnungen und Träume niederschreibt. Die Wanderausstellung „Lesen und Schreiben mit Anne Frank“ der Anne-Frank-Stiftung aus Berlin hat im Rahmen der Interkulturellen Woche den ganzen November Halt gemacht. Jahrgangsübergreifend können wir Schüler uns vier Wochen lang Schautafeln, Filmmaterial, Bücher ansehen und uns in Arbeitsheften mit dem Leben der Anne Frank und dem Schreiben von Tagebüchern auseinandersetzen.
Die Ausstellung thematisiert im Kontext der Lebensgeschichte Anne Franks ihre Begeisterung für Bücher und fürs Schreiben. Sie regt Jugendliche an, selbst künstlerisch-kreativ schreibend aktiv zu werden. Zudem setzen wir uns anhand ihrer Fragehaltung mit Themen Nationalsozialismus, Holocaust und Zweiter Weltkrieg auseinander. „Aus der Geschichte lernen“ ist das Motto der nächsten Wochen, welches mit historischem Lernen und der kulturellen Bildung einhergeht. Gemeinsam mit den Lehrern, der Villa Lampe, dem Schulsozialarbeiter Markus Rilli und der Ausländerbeauftragen Eva Träger können alle Klassen persönliche Bezüge zu Anne Frank und ihrem Leben knüpfen und erkennen, dass Diktaturen – egal welcher Art – nur Leid und Elend mit sich bringen.

    Jan Hammerschmidt
    Schülersprecher